Ein neuer Anfang
«Ich bin nun wieder in der Spinnerei-Branche thätig, wo es mir besser gefällt!»
Diesen Satz haben wir mit Hilfe von KI aus dem in Kurrentschrift geschriebenen Kartengruss entziffert. Da ist jemand froh, dass er in die angestammte Branche zurückkehren konnte. Der neue Anfang scheint gelungen.
Die Ansichtskarte wurde um 1901 geschrieben. Als Unterschrift lesen wir «E. & C. Huber».
Spinnereien gab es damals mehrere im Birstal. In der Nähe des Bahnhofs Aesch wurde seit 1863 Schappe hergestellt. Aus Seidenabfällen, beschädigten Kokons und Resten der Seidenverarbeitung entstand feines Garn. Auch in Grellingen und Arlesheim standen solche Betriebe.
Wo früher die Spinnmaschinen ratterten, drücken heute die Schülerinnen und Schüler der Rudolf Steiner Schule Birseck die Schulbank.
Hast du Erinnerungen an die Spinnereien im Birstal? Erzähl es uns!
Postkarte, um 1901, Verlag unbekannt · zVg Museum Laufental, Bestand Heimatmuseum Aesch / CC BY-NC-SA 4.0
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