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Disziplin und Ordnung, auch bei Essenfassen

Grenzbesetzung 1914: Im Schlosshof Pfeffingen stehen Soldaten in Reih und Glied, die Gamelle in der Hand. Für so viele Männer reichten die Kasernen nicht. Die Truppen kamen unter, wo Platz war.


Im August 1914 stand Europa im Krieg. Die Schweiz bot ihre Armee auf, über 200 000 Mann rückten ein. Bauern, Handwerker und Fabrikarbeiter verliessen Hof, Werkstatt und Familie. Viele kamen in die Nordwestschweiz, an die Rheingrenze zu Deutschland und an die Grenze zum Elsass, das damals ebenfalls zum Deutschen Reich gehörte.


In Aesch war es nicht anders. Das Schloss diente als Kantonnement. In der «Sunne-Schüre» gegenüber dem Restaurant Sonne standen Artilleriepferde. In der Schmitte beim «Schmid-Otti» schwitzten Soldaten an der Esse. Das Dorf lebte mit dem Militär.


Was gab es damals wohl aus der Gamelle zu essen?


Mehr zur Grenzbesetzung in Aesch im Digitalen Museum:

https://www.heimatmuseum-aesch.ch/grenzbesetzung1914.html


ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Ans_05415-001 / Public Domain Mark


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